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Junge Union besucht Taiwan

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Anfang Dezember besuchte eine 8-köpfige Delegation des Bundesvorstands der Jungen Union (JU) Deutschlands Taiwan.

Das Ziel: Ein besseres Verständnis von Taiwans politischer und wirtschaftlicher Entwicklung und dem schwierigen Verhältnis zu China. Mit dabei: Das 26-jährige JU-Bundesvorstandsmitglied Marian Bracht aus dem Rhein-Hunsrück-Kreis.

Auf dem Programm der Reise standen hochkarätige Gespräche wie zum Beispiel mit dem stellvertretenden Außenminister, dem Generaldirektor des Deutschen Instituts Taipei, der Digitalministerin, drei Parteien, dem EU-Centre und den Parlamentsräten für Landwirtschaft und Festlandchina-Angelegenheiten.

„Gerade in den Bereichen Digitalisierung, eGovernance, Start-Ups und Smart City kann Deutschland und auch Rheinland-Pfalz viel von Taiwan und den dortigen Erfahrungen lernen“, so Bracht, der im Bundesvorstand stellvertretender Vorsitzender der Kommission für Netzpolitik und Digitale Wirtschaft ist, „aber auch im Bereich der Hochtechnologien und der Landwirtschaft setzt Taiwan Maßstäbe.“

Im Rahmen der 5-tägigen Delegationsreise konnten sich die Teilnehmer mit Besuchen bei Ministerien, Parlament, Stadtregierung und Parteien ein Bild von der jungen Demokratie machen. In der Diskussion mit Jugendvertretern der Parteien DPP, KMT und NPP wurden zudem Parallelen und Unterschiede in der Funktionsweise von Parteien deutlich: „Taiwan ist ein Land mit einer jungen, aber starken Demokratie und einem volatilen Parteiensystem. Trotz seiner schwierigen Geschichte, des angespannten Verhältnisses zu China und der damit zusammenhängenden Nicht-Anerkennung des Landes durch viele Staaten, ist Taiwan ein friedliebendes, wirtschaftlich prosperierendes Land mit starken Wirtschaftsbeziehungen zwischen Deutschland und Taiwan“, so Bracht zum Abschluss.

Weitere Bilder gibt es auf der Facebook-Seite der Jungen Union Deutschlands.

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